Ladykillers

(Ladykillers)
Kriminalkomödie in vier Bildern von Elke Köwer und Maria Caleita nach William Rose
Niederdeutsche Fassung von Arnold Preuß

3 Damen, 5 Herr

Bühnenbild: 1 Bild

2007 NDE: (11.10.07) NB Osterholz-Scharmbeck
2008 Theater am Meer – NB Wilhelmshaven (05/08 – 06/08)
2010 NB Bremerhaven, Landjugend Lilienthal, Norderstedter Amateurtheater, Norderstedt
2011 Theaterclub Kattendorf
2012 NB Münster (12/12 – 06/13)
2014 Sendenhorst, Dröget Schn (4/14), Ahlinteler Laienspielschar, Emsdetten-Ahlinteln (11/14)
2015 Theaterverein Rellingen (09/15) Niederdeutsche Bühne Nordenham (10/15),
2016 Schleswiger Speeldeel (01-03/16)

Aufführungsrechte: Mahnke-Verlag, Verden

Prof. Martens plant einen Überfall auf einen Geldtransport. Als Ausgangsbasis mietet er sich bei der alten, etwas naiv-gutmütigen Fro Wilkenjohanns ein, ohne von deren guten Verhältnis zur örtlichen Polizei zu wissen. Dort treffen sich die Mitglieder seiner Gang regelmäßig, um ihren Plan weiter auszuarbeiten. Die alte Dame lassen sie in dem Glauben, sie seien ein Kammerorchester, das sich zum Üben trifft - das „Menuett“ von Boccherini wird allerdings nur vom Grammophon gespielt.

Der Überfall geht planmäßig über die Bühne, sogar unter Mithilfe der ahnungslosen Fro Wilkenjohanns, die mit tatkräftiger Unterstützung eines Polizisten die Beute aus der Gepäckaufbewahrung abholt. Doch durch ein kleines Missgeschick kommt sie den Gangstern auf die Schliche und verlangt die Rückgabe des Geldes. Klarer Fall für Prof. Martens: Die Mitwisserin muss umgehend beseitigt werden. Das Problem dabei: Alle haben die alte Dame ins Herz geschlossen. Nicht einmal der eiskalte Ludwig mag sie umbringen, so dass das Los entscheiden muss. Doch dann kommt alles ganz anders.

Unter den Mitgliedern der Bande bricht ein Streit um die Beute aus. Nacheinander verunglücken alle Ganoven bei dem Versuch, sich allein mit der Beute davonzustehlen, und werden jeweils auf einen vorbeifahrenden Güterzug geworfen. Einzig Ludwig und Prof. Martens verbleiben, zwischen denen ein Kampf auf Leben und Tod entbrennt. Ludwig muss am Ende auch mit dem Zug fahren, doch auch der Professor wird von einem Signal erschlagen und folgt seiner Bande.

Fro Wilkenjohanns will die Beute an die Polizei zurückgeben, doch der Inspektor lehnt die Rückgabe ab, da er wie immer von der aufdringlichen Lady genervt ist. Somit ist am Schluss Fro Wilkenjohanns die Eigentümerin der geraubten 420.000 Euro.