Arnold Preuß

Moin, Moin!
 


Wilhelmshaven, 3. August 2020 

THEATER AM MEER meldet sich mit Lesung zurück

„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ (Joachim Ringelnatz) stimmt auf die neue coronabedingte Spielzeit ein

Theaterleiter Arnold Preuß stellt verschiedene hoch- und niederdeutsch schreibende Lyriker vor

WILHELMSHAVEN | TaM – „Nachdem wir mit dem Gesundheitsamt der Stadt ein entsprechendes Nutzungs- und Hygienekonzept abgestimmt haben, wollen wir bevor wir die Spielzeit 2020/2021 am Sonnabend, 5. September 2020 mit der Komödie „Mit dien Oogen“ starten, uns mit einem ersten kleinen Appetithappen bei den Wilhelmshavener Zuschauern zurückmelden“, sagt Arnold Preuß, Leiter des Theaters am Meer.

Unter dem Motto „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“ werde im Saal des kleinen Schauspielhauses an der Kieler Straße an drei Tagen eine Lesung mit Werken verschiedener hoch- und niederdeutscher Autoren präsentiert. „Dabei wird Joachim Ringelnatz einen großen Part spielen, aber auch Theodor Fontane, Christian Morgenstern und andere werden zu Gehör gebracht. Die Liste der niederdeutschen Autoren füllen so bekannte Namen wie Alma Rogge, Klaus Groth und Hermann Claudius“, sagt Preuß. „Wobei ich in meiner Lesung sehr bewusst die hochdeutsche und niederdeutsche Lyrik im Wechsel gleichrangig nebeneinanderstelle.“

Die Lesungen finden statt am Freitag, 21. und Sonnabend, 22. August, jeweils um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 23. August, um 16.30 Uhr. Karten dafür sind über das Theaterbüro erhältlich.

„Unsere gesamten Aktivitäten, die wir gerade mit viel Engagement in verschiedenen Produktionen in der Probenphase haben, stehen natürlich unter dem Einfluss der Corona-Pandemie und wir wissen alle nicht, wie sich das Geschehen entwickelt. Dennoch wollen wir wieder für unser Publikum spielen, denn wir wissen, es gibt einen großen Durst nach theatraler Unterhaltung. Und selbstverständlich brennt auch unser Ensemble wieder darauf, die Theaterbretter vor Publikum betreten zu können,“ so Preuß. Man hoffe auf weitere Lockerungen, aber vor allem, dass es nicht wieder zu einem Lockdown komme. Das könne nur gemeinsam geschafft werden, wenn alle die bekannte AHA-Regelung beachteten, also Abstand von mindestens 1,5 m, Hygiene-Etikette beachten und eine Alltagsmaske tragen.

Preuß wies darauf hin, dass bis auf weiteres coronabedingt beim Besuch unseres Hauses folgende Regelungen zu beachten seien: Das Sitzplatzangebot sei wegen der Abstandsregelung deutlich reduziert (daher werde das Bilden von Gruppen bis zu 10 Personen empfohlen), die Vorstellungen dauerten ohne Pause insgesamt nicht länger als 1 ½ Stunden, das Theater öffne erst 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung und die Besucher müssten mit Alltagsmaske Haus und Saal betreten (im Sitzen könne dann die Maske abgenommen werden, um sie nach der Vorstellung wieder aufzusetzen).  Ferner gebe es keine Besuchergarderobe, keinen Getränke- und Imbiss-Service im „Kulissensnack“. Die Kartenbestellungen sollten auch möglichst telefonisch oder per Mail vorgenommen werden. Die persönlichen Daten der Besucher würden für 3 Wochen schriftlich festgehalten werden.

Pressemeldung Niederdeutscher Bühnenbund Niedersachsen  & Bremen

 

 Willy-Beutz-Schauspielpreis vergeben

Theater in Osterholz-Scharmbeck errang den ersten Preis 

Laudator Arnold Preuß, Präsident Niederdeutscher Bühnenbund | Leiter Theater am Meer

Es war eine würdige und dem Anlass entsprechende, feierliche Veranstaltung auf Gut Sandbeck in Osterholz-Scharmbeck, auf der der Willy-Beutz-Schauspielpreis zur Förderung des Niederdeutschen Schauspiels vergeben wurde. Dieser Preis, der insgesamt mit 6.000 Euro dotiert ist, wird alle zwei Jahre durch den Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen und Bremen (NBB) vergeben.

Der Stifter, Willy Beutz, lebte von 1912 bis 1986 als Verlagskaufmann und Mäzen in Wilhelmshaven. Von 1945 bis 1982 leitete er das heutige „Theater am Meer“. Von 1961 bis 1986 war er Präsident, später Ehrenpräsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen.

Arnold Preuß, Präsident des NBB und Mitglied der Jury, hob in seiner Laudatio die hervorragenden schauspielerischen Leistungen und Inszenierungen der beteiligenden Bühnen und Theater hervor. Alle Aufführungen waren preiswürdig und außergewöhnlich. Dem siegreichen Theater in Osterholz-Scharmbeck bescheinigte er, dass ihnen mit der Inszenierung der Tragikomödie „Charlies Weg“ von Michael McKeever, in der Regie von Bernd Schröter ein mehr als überzeugender erster Platz im Wettbewerb um den Willy-Beutz-Preis gelungen ist. Die Geschichte von Charlie Bock, der nur noch wenige Monate zu leben hat, und feststellt, dass er das bisher noch gar nicht richtig getan hat, wurde lebensecht und überzeugend dargestellt. Die fünf Darsteller glänzen durch nuancenreiches Spiel in Wort, Blick und Gestik. Der Bühnenraum wird cineastisch und szenisch aufgebrochen, lässt Intimität und Weite, Skurrilität und Ehrlichkeit zu. Die Regie hat klug und dezent den inszenatorischen Rahmen geschaffen, sowie die Ensemblemitglieder zur großer Spielfreude geführt, ohne dass diese die notwendige Ernsthaftigkeit vergessen haben. Preuß beglückwünschte das Ensemble des Niederdeutschen Theaters: „Eine sehr beeindruckende, hochprofessionelle Leistung, die mehr als verdient den Willy-Beutz-Schauspielpreis 2020 gewinnt“.










Das siegreiche Ensemble von "Charlies Weg" (v.l.) mit Petra Frerichs, Jens Wendelken, Carsten Mehrtens, Bernd Schröter (Regie), Tina Stelljes, Astrid Gries (Bühnenleiterin), Karl-Heinz Fürst und Laudator Arnold Preuß (Präsident NBB)  

Die weitere Platzierung entfiel auf folgende Theater/Bühnen:
2. Preis - 
Niederdeutsches Theater in Neuenburg mit dem Schauspiel „De Höll töövt nich“ von Michael Cooney, Niederdeutsch von Arnold Preuß, Regie: René Schack

3. Preis - Niederdeutsches Theater Delmenhorst (NTD) mit dem Schauspiel „Tiet to leven“ von Michael Wempner, Regie: Ulf Goerges

Eine unabhängige Fachjury (Marianne Römmer aus Hamburg, Lore Timme-Hänsel aus Oldenburg, Alexandra Schlenker aus Verden, Wolfgang Neruda aus Norderstedt und Arnold Preuß aus Wilhelmshaven) hat in den zurückliegenden zwei Jahren sieben Inszenierungen begutachtet und bewertet. Dies waren vom Niederdeutschen Theater Aurich das Stück „As in't Himmel“, von Kay Pollak, Regie: René Schack, vom Niederdeutschen Theater Delmenhorst das Stück „Tiet to leven“ von Michael Wempner, Regie: Ulf Goerges, von der AHB Oldenburg das Stück „Honnig in'n Kopp“ von Hilly Martinek und Til Schweiger, Regie: Ayla Yeginer, von der

Niederdeutsche Bühne Varel das Stück „De Moorkatenoper“ von Gerhard Loew, Regie: Anke Hempel, von der Friesenbühne Emden das Stück „Wat ist mit Lisa“, von Robert Thomas, Regie: Werner Nörtker und Birgit Frerichs, vom Niederdeutschen Theater Neuenburg das Stück „De Höll töövt nich“ von Michael Cooney, Regie: René Schack, und das Theater in Osterholz-Scharmbeck mit „Charlies Weg“ von Michael McKeever, Regie: Bernd Schröter.

Auf dem Foto (v.l.) René Schack (Regie), Rolf Renken Neuenburg, Herwig Dust (NBB), Arnold Preuß (Laudator, NBB), Ulf Goerges (Regie), Dirk Wieting, Delmenhorst, Bernd Schröter (Regie) Astrid Gries (Osterholz-Scharmbeck)

Arnold Preuß bedanke sich herzlich bei den anwesenden Mitgliedern der teilnehmenden Bühnen und Theatern für ihre Teilnahme an diesem Wettbewerb. Besonderer Dank galt dem Theater in OHZ, das die Veranstaltung unter coronabedingten Vorgaben hervorragend vorbereitet und durchgeführt hat.

Wilhelmshavener Zeitung vom 4. Juli 2020

Wilhelmshaven meine Lieblingsstadt

Arnold Preuß, ehemaliger Pressesprecher der Stadt und Leiter des Theaters am Meer: 

"Ob Wilhelmshaven meine Lieblingsstadt ist? Ein eindeutiges kräftiges „Ja“! Geboren und aufgewachsen in Voslapp hinterm Deich, wo jeder Siedler sein Haus mit wunderbaren Nutzgärten umgab, der zum großen Teil dafür sorgte, dass frisches Obst und Gemüse den Speiseplan bereicherten. Grün war die vorherrschende Farbe, viel Rasen, hohe Obstbäume und das Deichvorland, was mit Prielen durchzogen war. Wattwanderungen zum alten Voslapper Leuchtturm. Nie enden wollende Sommer am Geniusstrand, tiefe Winter mit reichlich Schnee sind bleibende herrliche Kindheits-Erinnerungen, die mich von Anfang als großen Wilhelmshaven-Fan geprägt haben.

Diese Mischung aus idyllischen Garten- und Grünanlagen und der raue Wind und das schäumende Wasser, sind für mich das, was Wilhelmshaven so besonders macht. Auch heute noch zieht es mich in unsere Park- und Grünanlagen, besuche gerne das Rosarium und neuerdings auch wieder den Botanischen Garten. Ein besonders magischer und geschichtsträchtiger Ort ist der Deichabschnitt beginnend bei der Nassau-Brücke bis zum Molen-Feuer an der ehemaligen dritten Einfahrt.

Naja, und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht sagen würde, dass mein absoluter Lieblingsort in Wilhelmshaven das Theater am Meer in der Kieler Straße ist."

Wilhelmshavener Zeitung vom 11. Oktober 2019

Ich bin ein hoffnungsloser Optimist

KULTUR Leiter des Theaters am Meer, Arnold Preuß, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft















Arnold Preuß ist Leiter des Theaters am Meer, Vorsitzender und Präsident des Bühnenbundes - WZ-Foto: LÜBBE

Der Standort des Theaters in der Kieler Straße feiert diese Spielzeit Jubiläum. Preuß verrät, ob die plattdeutsche Sprache seiner Meinung nach noch eine Zukunft hat.

VON JULIANE MINOW

WZ: Herr Preuß, seit wann gibt es das Theater am Meer in Wilhelmshaven?

ARNOLD PREUß: Genau seit dem 28. September 1932.

WZ: Wie und warum ist es entstanden?

PREUß: Aus dem Heimatverein ,,Die Boje". Damals wurde ein Seebade-, ein Heirnat- und ein Verkehrsverein gegründet. Aus dem Teil des Heimatvereins, der sich später ,,Die Boje" nannte, haben sich die Plattdeutsch-Spielen-Wollenden verabschiedet, um die Niederdeutsche Bühne ,,Rüstringen" zu gründen. Und: Das Ganze war eine überregionale Beweguug im gesamten norddeutschen Bereich. Die moisten Niederdeutschen Bühnen wurden in den l920er Jahren aus dem Bedürfnis heraus gegründet, einen Gegenpol zum ständischen, hochdeutschen Thealer zu schaffen. Die Bevölkerung hatte teilweise Probleme, die Stücke zu verstehen und wollte Theater in ihrer Sprache.

WZ: Woher kommt das Vorurteil, dass Niederdeutsche Bühnen eher Unterhaltungstheater als ernstes Theater bieten?

PREUß: Tatsächlich war es so, dass das Theater am Meer in Wilhelmshaven schon früh mehr ernstes Theater als Unterhaltungstheater gespielt hat. Grundsätzlich aber kommt das daher, dass andere Bühnen aus profitableren Gründen eher unterhaltende Stücke gespielt haben und sie ungefähr ab den 50er ]ahren auch im Fernsehen übertragen wurden. Da ging es eben auch schon um Einschaltquoten. Aber letztlich ist Niederdeutsch nur eine Sprache, mit der man alles machen kann - ernst und humorvoll.

WZ: Wie ist es nach der Gründung mit dem Theater am Meer weitergegangen? Was ist im Nationalsozialismus passiert?

PREUß: Das Theater war schon in den ersten Jahren ziemlich erfolgreich und hat mit seinen Freilichtaufführungen teilweise 35.000 Menschen erreicht. 1939 wurde der Betrieb eingestellt. Nach dem Krieg, ungefähr 48/49, setzten sich die einstigen Gründer dafür ein, dass das Theater wieder auflebt.

WZ: Wo war das TaM damals räumlich angesiedelt?

PREUß: 1952 wurde das Stadttheater eingeweiht. Da hat der Kulturdezernent sich dafür eingesetzt, , dass dort das gesamte kulturelle Spektorum spielen darf, also nicht nur die Landesbühne, sondern auch das Niederdeutsche Theater. Dort haben wir bnis 2010 gespielt und sind dann in die jetzigen Räume an die Kieler Straße gezogen. Ich war damals mit einer anderen Kollegin, Marion Zomerland, zusammen in der Bühnenleitung und habe mich an dieses Gebäude erinnert. Am Anfang konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, dass man hier Theater machen kann. Gemeinsam haben wir das dann aber so hergerichtet, das wir heutzutage hier alles haben, was ein Theater braucht. Das war ein großes Gemeinschaftswerkt aller knapp 90 ehrenamtlichen Mitglieder.

WZ: Wie sind Sie denn zum Theater am Meer gekommen?

PREUß: Wie so Vieles in meinem Leben durch Zufall. Ich habe in der Schule Theater gespielt, das hat bei mir die Leidenschaft geweckt. Als ich Azubi bei der Stadt war, habe ich einer Kollegin erzählt, dass ich gerne wieder Theater spielen würde, weil mir wieder eingefallen war, wie viel Spaß mir das mal gemacht hat. Da sagte sie: Meine Mutter ist bei der Niederdeutschen Bühne, komm doch mal vorbei. Das war Anfang der 70er Jahre. Das erste Mal habe ich 1972 gespielt.

WZ: Und seitdem sind Sie nicht nur dabei geblieben, sondern mittlerweile auch künstlerischer Leiter des Theaters am Meer und Vorsitzender des gemeinnützigen Trägervereins. Das heißt doch, dass es so schlecht nicht sein kann, oder?

PREUß: Nein, im Gegenteil. Es macht immer noch wahnsinnig viel Spaß. Ich habe bei der Niederdeutschen Bühne unglaublich viel gelernt und bin sehr froh, dass alles so gekommen ist.

WZ: Warum glauben Sie, dass Niederdeutsches Theater gerade heutzutage wichtig ist?

PREUß: Weil ich ein hoffnungsloser Optimist bin. Als ich beim Theater am Meer anfing, haben mir die älteren Schauspieler gesagt: In ein paar Jahren gibt es Plattdeutsch sowieso nicht mehr. Das ist einige Zeit her und bislang ist dieser Fall nicht eingetreten, im Gegenteil: Ich habe eher das Gefühl, dass die Sprache heutzutage mehr denn je gefördert wird – in Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen. Wir merken auch, dass wieder viele junge Leute zu uns ans Theater am Meer kommen. Es ist toll, mit welcher Begeisterung sie dabei sind. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass Niederdeutsch auch in Zukunft Bestand hat.

WZ: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

PREUß: Aktuelle Überlegungen sind, ob wir ein Angebot im Sommer schaffen, um auch den Touristen in der Stadt etwas zu bieten – vielleicht sogar Freilichttheater, was es hier lange nicht gegegen hat. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass ich in nächster Zeit eine Nachfolge finde. Ich bin zwar jetzt Pensionär und habe mehr Zeit, aber ich merke, dass es gut wäre, wenn ich wüsste, wie es in drei, vier, fünf Jahren weitergeht – auch wenn ich weiterhin für das Theater am Meer da bin. Vielleicht nach dem 90. Theater-Geburtstag, der 2022 ansteht, wäre ich bereit, etwas kürzer zu treten.

Über mich: Biografisches soll ich erzählen ..?

Nun ja, ich bin Arnold Preuß, geboren in Wilhelmshaven und lebe ich auch heute noch [zunehmend gern!] in der grünen Nordseestadt hinter dem schützenden Deich am Meer.

Theater am Meer

Seit fast 50 Jahren (genau seit 1972) spiele und inszeniere ich als Mitglied des "Theater am Meer - Niederdeutschen Bühne Wilhelmshaven" Theaterstücke in Niederdeutscher Sprache. Dabei habe ich es auf fast 100 gespielte Rollen und 60 Inszenierungen gebracht. Gelegentlich gastiere ich auch gelegentlich dort, wo es eine interessante Rolle (auch hochdeutsche) zu spielen oder ein faszinierendes Stück zu inszenieren gibt.

Übersetzer

Zum Übersetzen hat mich meine Tätigkeit als Leiter des Theaters am Meer gebracht. Die Palette an original in Niederdeutscher Sprache geschriebenen Stücken hat mir nicht mehr ausgereicht. Ich wollte den Spielplan unseres Theaters um Themen, Typen und Texte aus anderen Sprachräumen ergänzen. So fing ich mit einer Übersetzung von Brecht an. Das machte mir so viel Spaß, dass auch Werke von Gogol, Moliere, Hebbel und Goldoni den Weg auf die niederdeutsche Theaterbühne fanden. Später kamen noch Übersetzungen von Stücke aus dem vorwiegend englischsprachigen Raum dazu, weil mir als Regisseur der englische, schwarze Humor besonders gut gefällt und wie man an Aufführungszahlen ablesen kann, dem niederdeutschen Publikum offensichtlich auch. Mitlerweile habe ich rund 60 Theaterstücke in die Niederdeutsche Sprache übersetzt.

Seminare + Sprecher

Seit einigen Jahren werde ich auch als Seminarreferent für das breite Spektrum des Theaterspielens angefordert. Neuerdings bin ich auch als Sprecher tätig.

Landesbühne Niedersachsen Nord

Von 1987 an war ich Verwaltungsdirektor später dann kaufmännischer Geschäftsführer der Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven. Von 1996 bis 1998 war ich in Personalunion zugleich auch interimistisch der künstlerische Geschäftsführer, der die Aufgaben des Intendanten mit übernahm. In meiner Zeit an der Landesbühne war er auch Mitglied im Ensemble und spielte in Wilhelmshaven und im Spielgebiet einige Rollen unter nahmhaften Regisseuren wie Herbert Adamec, Thierry Bruehl, Jegor Wyssozki und Donald Berkenhoff. Bei diesen Kollegen habe ich künstlerisch eine Menge lernen.

Heute bin ich wieder mit großer Liebe, Lust und Leidenschaft an "meinem" Theater am Meer.

 
E-Mail
Infos
Instagram